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24.04.14

Wanderungen am Wilde-Wasser-Weg im Stubaital

Die Kraft des Elementes Wasser wird im Tiroler Stubaital erlebbar gemacht

Imposante Wanderung im Stubaital: der Wilde-Wasser-Weg (Foto: TVB Stubai Tirol)

Wasser ist pures Leben. Ständig in Bewegung, kraftvoll, gestalterisch und energiespendend, zieht es Menschen schon seit Urzeiten in seinen Bann. Besonders fesselnd ist es, die Entstehung eines reißenden Baches bis zu seinen Ursprüngen zurückzuverfolgen und auf seinen Spuren zu wandern. Am Wilde-Wasser-Weg im Stubaital wird dieses Naturereignis erlebbar gemacht.

Der Wilde-Wasser-Weg kann in drei Etappen begangen werden und führt ausgehend von der „Tschangelair Alm“ am Ufer der Ruetz über die Sulzenau Alm weiter bis zur Sulzenauhütte. Den Endpunkt des Weges und zugleich den Ursprung des Wassers stellt der Sulzenauferner dar. Es ist dieses Gletscherfeld, aus dem das Wasser zum ersten Mal an die Oberfläche tritt, sich seinen Weg ins Tal bahnt und die Naturschauspiele des Wilde-Wasser-Weges mitgestaltet.

Vom Tal aufwärts bis über die Baumgrenze hinweg führt der markierte Weg in hochalpines Gelände – immer wieder an mächtigen Wasserfällen wie dem Grawa-Wasserfall und dem Sulzenaufall vorbei. Mit Ausblicken auf Gletscherphänomene wie den zerklüfteten Sulzenauferner und das Zuckerhütl, wandert man durch eine Landschaft mit großen Moränen und türkisblauen Bergseen, kleineren „Lacken“, sandigen Schwemmflächen, glatten Gletscherschliffen und Feuchtbiotopen, umrandet von ausgedehnten Wollgrasbeständen. Einige dieser Naturvorgänge umfassen in ihrer Entwicklung oft einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren.

Die Kraft des Elements Wasser wird im Tiroler Stubaital erlebbar gemacht (Foto: TVB Stubai Tirol/Andre Schönherr)

Gesundheitsfördernder Grawa-Wasserfall

Herzstück des Wilde-Wasser-Weges ist der Grawa-Wasserfall, der breiteste Wasserfall der Ostalpen. Der Wasserfall ist zentraler Ausgangspunkt für viele Wanderungen nahe der Grawa Alm. Nicht nur das Naturschauspiel der sich herabstürzenden Wassermassen begeistert jährlich unzählige Besucher. Er besitzt auch einen gesundheitsfördernden Aspekt. Hat doch ein Forschungsbericht der medizinischen Privatuniversität Paracelsus aus dem Jahre 2011 belegt, dass sich nach bereits einer Stunde Aufenthalt am Fuße des Wasserfalls – im Bereich des zerstäubten Wassers – die Erholung der oberen Atemwege verbessert und das persönliche Empfinden der Atemqualität ebenfalls positiver wahrgenommen wird.

Um dieses Phänomen und das Erlebnis Grawa-Wasserfall allen Menschen zugänglich zu machen, wurde der Wanderweg dorthin umfangreich ausgebaut. Ausgehend von der Grawa Alm und der Lawinengalerie Raffeine gibt es einen barrierefreien Pfad, der auch mit Rollstühlen befahren werden kann. Am Fuße des Falles wurde eine Plattform mit zwei Bereichen installiert. Einer für Besucher, die nur kurz stehen bleiben möchten und ein zweiter, weitaus größerer Teil für Menschen, die länger verweilen möchten.

Wasserspaß für Kinder

Für Kinder wird am WildeWasserSpielplatz „Klaus Äuele" die Kraft des Wassers erlebbar gemacht. Einem ausgetrockneten Bachbett nachempfunden, liegt hier das Reich des Uferläufers. Neben einem Spielplatz mit Kletterwänden, einem Seildschungel samt Wackelstamm und Niederseilgarten erwarten die Kleinen hier vor allem Stationen am Wasser wie ein Flying Fox übers Wasser, ein Floß zur Erkundung des Teichs und ein Wasserspielplatz mit Wasserrad.







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