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20.03.14

Ostbayern: Wandern auf dem Goldsteig

Wandererlebnis von gemütlich bis sportlich

Vielseitig wandern lässt sich auf dem Goldsteig (Foto: Tourismusverbandes Ostbayern e.V.)

660 Kilometer ist der ostbayerische Qualitätswanderweg lang. Zwischen Marktredwitz und Passau lädt er zum Wandern durch den Bayerischen Wald und Oberpfälzer Wald ein. Der Goldsteig lässt sich Stück für Stück erwandern, etwa in gemütlichen Rundtouren, bequemen Sterntouren oder sportlichen Etappenwanderungen.

Zwei Wegvarianten stehen zur Verfügung: Zum einen die Nordroute, die sich mit sportlichen Etappen ihren Weg durch den Nationalpark bis an das Dreiländereck Deutschland, Österreich und Tschechien bahnt. Im bayerisch-böhmischen Grenzland erreicht man dann das „Grüne Dach Europas“, wie das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas zwischen Atlantik und Ural auch genannt wird. Von hier aus geht es auf die Tausender Hohenbogen, Kaitersberg, Großer Arber, Großer Falkenstein, Rachel, Lusen und Dreisesel.

Durch die „Hölle“ bis nach Passau
Die Südroute führt entlang des Donaukamms und bietet Ausblick über den Gäuboden. Es bieten sich grandiose Fernsichten und Aussichten auf die Alpenkette von der Zugspitze bis hin zum Dachstein. Durch die „Hölle“ geht es vorbei am Felsenpark zu lichten Mischwäldern mit üppiger Vegetation. Weiter durch den Sonnenwald und entlang der Ilz endet der Goldsteig schließlich in Passau.

Die „schwarze Perle“ des Bayerischen Waldes
Eine der erlebnsireichen Touren auf dem Goldsteig ist die Route entlang des Ilztals. Die Ilz fließt auf 68 Kilometern - mal wild, mal ruhig - durch den Bayerischen Wald und überwindet dabei 1.000 Höhenmeter. Die Bezeichnung „schwarze Perle“ erhielt die Ilz, da sie von ausgewaschenen Huminstoffen der Moore dunkel gefärbt ist, welche sie in den Höhenlagen ihres Einzugsgebiets aufnimmt.

An einem Tag über acht Tausender
„An einem Tag über acht Tausender“ heißt das Motto einer Tagestour im Bayerischen Wald, die auf der Nordroute des „Goldsteig“ verläuft. Vom Eck, einem Ortsteil der Gemeinde Arrach aus, erklimmen die Wanderer nacheinander die Gipfel von Mühlriegel (1.080 Meter), Ödriegel (1.156 Meter), Schwarzeck (1.238 Meter), Reischflecksattel (1.126 Meter), Heugstatt (1.261 Meter), Enzian (1.285 Meter) sowie Kleinem (1.384 Meter) und Großem Arber (1.456 Meter). Nach den Aufstiegen wird man mit Fernsichten über den Böhmerwald und auf die Naturlandschaft des Bayerischen Waldes belohnt. Vom Arbergipfel geht es zum Brennes hinab und von dort mit dem Auto oder Linienbus zurück nach Lam oder Arrach fahren. Die Gehzeit ist mit sechs bis sieben Stunden berechnet, eine Rast lässt sich unterwegs in der Chamer Hütte oder im Schutzhaus am Großen Arber einlegen.

Info:
Das Wanderkultevent „24 Stunden von Bayern“ führt in diesem Jahr durch das Ilztal und Dreiburgendland. Bei der seit 2009 ausgetragenen Veranstaltung geht es nicht in erster Linie darum, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Vielmehr ist dabei sein alles. Am Morgen des 28. Juni 2014 geht es um 8 Uhr los, gewandert wird einen Tag und eine Nacht lang.
Die Anmeldung für das Wanderevent erfolgt online am 04.04.2014 von 04:44
Uhr bis 16:44 Uhr. Unter allen Anmeldungen werden am 05.04.2014 insgesamt
444 Teilnehmer ausgelost.
Anmeldung und Informationen unter www.24h-von-bayern.de







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