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08.08.11

Meditationsweg durch die Ammergauer Alpen

Sechs neue Teilstücke bereichern den Wanderweg für Sinnsucher

Magische Momente am Riegsee beim Sinnes-Wandern (Foto: Tourist-Info Murnau/Courtenay)

Der Meditationsweg Ammergauer Alpen führt nun auch zu Kraft spendenden Naturplätzen rund um Staffelsee und Riegsee im Blauen Land. Die insgesamt sechs weiteren Teilstücke werden am 2. September offiziell eingeweiht. Unter anderem können Sinnsuchende jetzt auf 105 zusätzlichen Kilometern wandern. Dank der neuen Strecke ist auch eine Rundtour in mehreren Tagesetappen möglich. Auf der Tour zu sich selbst umrundet man einen imposanten Gebirgszug des oberbayerischen Alpenvorlandes, den Gipfel wie das Hörnle und Ettaler Mandl krönen. Unterwegs warten mit dem Murnauer Moos, der Ramsachkirche "Ähndl" oder der Insel "Wörth" im Staffelsee zahlreiche Orte mit spirituellem Flair. An den insgesamt zwölf neuen Stationen finden die Wanderer neben Hinweisen zur entsprechenden Sehenswürdigkeit auch praktische Anleitungen zur Entspannung.

„Der neue Meditationsweg verbindet die magischen Anziehungspunkte des Blauen Landes und leitet Ruhesuchende durch mystische, stille Landstriche und natürlich an die Ufer der  Seen”, sagt Uwe Prechtl, Leiter der Tourist-Information Murnau am Staffelsee. Wer den entsprechenden Schildern mit dem flammenden Herz folgt, gelangt durch die Moorlandschaft des Murnauer Mooses und zur wohl ältesten Kirche Oberbayerns, dem "Ähndl". Dieses laut Überlieferung von einem Wandermönch gegründete Gotteshaus suchten die Menschen durch die Jahrhunderte stets als Zufluchtsort in stürmischen Zeiten auf. Heute dient es auch spirituellen Wanderern als Ort der inneren Einkehr.

Inspiration erhalten die Sinnes-Wandler dagegen im Münter-Haus. Die Malerin Gabriele Münter lebte hier vor rund 100 Jahren mit ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky und gründete dort mit weiteren namenhaften Kollegen wie Franz Marc die weltberühmte Künstlergruppe „Der Blaue Reiter”. Die Maler hatten Murnau einst zu ihrer Wahlheimat erkoren, weil sie die einzigartige Landschaft aus Moor, Seen und Bergen so schätzten. Viele ihrer Lieblingsorte verknüpft der Meditationsweg, darunter das Ufer des Staffelsees mit Blick auf die Insel Wörth, auf der König Ludwig II. angeblich am liebsten sein Schloss Herrenchiemsee gebaut hätte.

Ausblicke und Einblicke in die religiösen Traditionen der Region verspricht der Abstecher an den benachbarten Riegsee. Ein wenig oberhalb thront die Kirche St. Leonhard, die seit jeher als spiritueller Anziehungspunkt gilt. Ein Mal im Jahr, am 6. November, treffen sich Hunderte von Wallfahrern bei der zweitgrößten Pferde-Prozession in Oberbayern an der kleinen Rokokokapelle, um den Heiligen um Beistand zu bitten. Nicht nur die Gläubigen erhalten dort den begehrten Segen des so genannten Pferde-Patrons, sondern auch rund 350 festlich geschmückte Rösser.







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