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09.09.11

Eisklettern, heiße Rhythmen und allwissende Augen: Ausblick auf den Winter in der Zugspitz-Region

Informationen zur neuen Wintersaison

Mit der Kutsche durch das verschneite Blaue Land (Foto: Tourist-Information Murnau)

Die trauen sich was: Mit Eispickeln, Seilen und Steigeisen werden sich Abenteurer im kommenden Winter wieder auf den Weg in die Alpenwelt Karwendel machen, wo auf 2244 Metern ein vertikales Wagnis wartet. Eine rund 80 Meter hohe Eiswand, die sogar erfahrenen Kletterern noch Respekt einflößt, ragt dort in den Himmel. Die künstlich angelegte Steilvorlage an der Bergstation der Karwendelbahn wird etwa von Mitte Dezember bis Mitte April begehbar sein. Wer sich neben dem Kick mit dem Eispickel noch einen Tiefschnee-Traum erfüllen möchte, schnallt die Skier unter und gleitet auf Deutschlands längster Skiroute, der legendären Dammkarabfahrt, hinab ins Tal.

Weniger abenteuerlich, aber interessant für Nostalgiker, ist die Schneeschuhwanderung unterm Vollmond, die am 8. Februar zur Korbinianhütte (1200 m) auf den Kranzberg führt. Dort erwartet die Aktiven neben einem deftigen 3-Gänge-Menü amerikanische Stubenmusi. Bluegrass heißt die Variante der Countrymusik, mit der die Mittenwalder Grieshoppers die Hütte rocken und in einen Saloon verwandeln. Die müde getanzten Füße werden auf dem Heimweg geschont, denn zurück ins Tal saust man auf dem Schlitten. Buchbar ist die Gaudi für 38 Euro pro Person und beinhaltet das Hütten-Menü, die Schneeschuh-Ausrüstung, Schlitten sowie Fackeln, falls sich der Vollmond hinter Wolken versteckt.

Dem Mond „Servus“ und der Sonne „Grüß Gott“ sagen diejenigen, die an speziellen Terminen schon um 7 Uhr in der Eibsee-Seilbahn sitzen, um einen XL-Skitag auf der Zugspitze zu genießen. Mit der Ankunft auf dem Gipfel zeigt sich der Himmelskörper von seiner besten Seite und lässt die fast 400 Gipfel, die man auf Deutschlands höchstem Berg erblickt, in aufregenden Farben leuchten. Das Morgenglühen in knapp 3000 Metern Höhe ist am 8., 15., 22. und 29. Januar sowie am 5. Februar erlebbar.

Nach dem Sonnenaufgang geht’s direkt auf die Pisten des Zugspitz-Gletschers. Wer sich dort oben noch besser orientieren möchte, kann ab November eine neu App aufs Smartphone laden. Freunde lassen sich damit kinderleicht orten, außerdem verwandeln die Hightech-Schwinger ihre Kameralinsen in ein „allwissendes Auge“, das neben Bildern gleichzeitig Infos zu Abfahrten, Hütten und Highlights aufs Display liefert.

Ganz ohne Handy, aber trotzdem mit perfekter Technik rasen Spitzen-Sportler am 4. und 5. Februar durch die Ammergauer Alpen. Der 40. König-Ludwig-Skilanglauf lockt mit einem ganz besonderen Novum nach Oberammergau. Erstmals tritt dort zum Auftakt die Teilnehmer-Elite beim Nachtsprint ums Passionstheater gegeneinander an. Insgesamt werden wieder über 4000 Langläufer aus der ganzen Welt erwartet, die sich sowohl im klassen Stil als auch in Skating-Technik in den ausgezeichneten Loipen der Ammergauer Alpen messen.







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