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14.07.11

Des Königs hohe Berge: Wandern im Schwangauer Königsland

Das Schwangauer Königsland wartet erstmalig mit historischen Wandertouren und Spaziergängen auf den Spuren König Ludwig II. auf

Die ehemalige Zufluchtsstätte König Ludwigs: Schloss Neuschwanstein (Foto: Tourist Information Schwangau)

Wandertouren und Spaziergänge auf den Spuren Ludwigs II. gibt es im Schwangauer Königsland. Schloss Neuschwanstein, seine Zufluchtsstätte, thront auf einem Felsenmassiv hoch über der Pöllatschlucht. In Schwangau, seiner einstigen Heimat, wird der bayerische Monarch noch immer hoch verehrt: Alljährlich zum Geburts- und Todestag zeugen hell lodernde Feuer am Berghang des Tegelbergs von einer tiefen Verbundenheit.

Erstmalig in diesem Jahr bietet die Tourist Information Schwangau historische Wanderungen und Spaziergänge zum Gedenken an den legendären König an. Eine ausgebildete Führerin gibt dabei Einblicke in die Kinder- und Jugendjahre Ludwig II.

"Ludwig selbst war allerdings lieber zu Pferd, als zu Fuß in den Bergen unterwegs", weiß Sonja Andrée von der Tourist Information Schwangau und ergänzt: "Insgesamt 120 Kilometer Wanderwege führen durch das Schwangauer Königsland. Viele davon sind so genannte „Königswege“, die von den Wittelsbachern als breite, leicht ansteigende Reitwege angelegt wurden."

Auf solch einem ehemaligen Reitweg lässt sich der Tegelberg, Schwangaus Hausberg, dann auch erklimmen. Der so genannte „Ahornreitweg“ ist ein gemächlich bergan führender Waldlehrpfad mit Informationstafeln zur Flora und Fauna sowie Gemälden der Königsfamilie. Heute führt alternativ auch eine Kabinenbahn den Steilhang hinauf.
 
"Unterhalb der Tegelberg-Gipfelstation liegt auf knapp 1710 Metern das Tegelberghaus, die einstige Jagdhütte der Königsfamilie. König Ludwig kam oft hierher, genoss die Ruhe und den weiten Blick über die Forggensee-Ebene sowie die Allgäuer Alpen. Die Jagd hat ihn nur wenig interessiert, viel lieber vertiefte er sich in seine Bücher", erzählt Sonja Andrée aus dem Leben des Märchenkönigs. Die Jagdhütte kann heute noch besucht werden.

Wer nicht gleich die ganz großen Wandertouren in Angriff nehmen möchte, für den hat Sonja Andrée zum Eingewöhnen einen etwa dreistündigen Wandertipp: "Vom Schloss Hohenschwangau, dem Elternhaus Ludwigs, geht es bis nach Alterschrofen. Dort lässt man den Schwansee links liegen und wandert stattdessen weiter bis zum König-Max-Steg, um das Naturschauspiel Lechfall zu bewundern, die Büste von König Max II. zu grüßen oder den sagenumwobenen Magnustritt zu suchen. Dann, auf dem Alpenrosenweg in schattiger Kühle, geht es Richtung ehemaligen Schlosspark wieder zurück nach Hohenschwangau."







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