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13.11.17

Wandern und Radfahren auf den Azoren

80 markierte Wanderwege

Wandern auf den Azoren

Wandern auf den Azoren: Für jeden etwas dabei - von leicht bis schwierig (Foto: Visit Azores)

 

Mannshohe Hortensienhecken, blau und türkisgrün funkelnde Kraterseen, schroffes Vulkangestein, atemberaubende Lavastrände – und üppiges Grün, immer wieder Grün: Nur wer einmal in seinem Leben auf den Azoren war, hat eine halbwegs realistische Vorstellung davon, wie viele Schattierungen dieser einen Farbe die Natur hervorbringt. Und um dies zu erleben gibt es keine bessere Methode, als einfach loszuwandern.

Auf welcher Insel? Am besten dort, wo Sie gerade sind, denn das Wandern ist auf allen neun Inseln des Archipels ein pures Vergnügen.

Insgesamt gibt es auf den Azoren rund 80 markierte Wanderwege, die zusammen über 800 Kilometer lang sind. Sie sind je nach Anforderung und Länge klassiziert und gut markiert. Sie wollen nur einen etwas größeren Spaziergang machen? Kein Problem… Sie wollen den ganzen Tag per pedes durch die Natur streifen? Das ist genauso gut möglich. Und wer besonders gut zu Fuß ist, kann bei einer Wanderung auf einem der fünf Fernwanderwege einige der Inseln bis in den letzten Winkel erforschen.

Verschiedene Veranstalter bieten auch geführte Wanderreisen auf die Azoren an, und auf der Website trails.visitazores.com (auch auf Deutsch) kann sich jeder Besucher schon vorab die für ihn passenden Routen heraussuchen und sogar eine Karte ausdrucken.

Eine besondere Herausforderung stellt der Montanha do Pico dar: Für den mit 2351 Metern höchsten Berg Portugals sollte man schon gute Kondition mitbringen – immerhin sind rund 1000 Höhenmeter zu bewältigen, für die man mindestens sechs Stunden Gehzeit und warme Kleidung mitbringen sollte. Die Belohnung allerdings lässt die Mühen des Aufstiegs vergessen: An Tagen mit gutem Wetter hat man einen unvergleichlichen Blick über das gesamte Archipel weit hinaus auf den Atlantik.

Auch für Radfahrer – vor allem für Mountainbiker – sind die Azoren ein lohnendes Ziel. Auf den ehemaligen Wegen der Schafhirten oder auf asphaltierten Feldwegen können sie rund um idyllische Seen strampeln oder zur Erfrischung einsame Strände ansteuern – Auswahl an Strecken gibt es genug. Und nicht zuletzt gibt es – vor allem auf São Miguel – ein großes Netz an wenig befahrenen Nebenstraßen für all jene, die lieber auf etwas soliderem Untergrund unterwegs sind.

Für Downhill-Experten hält man auf Faial ein besonderes Angebot bereit: Mit dem Bus fährt man samt Bike zur Caldeira, dem Kraterrand hinauf. Von dort führt dann eine lange Abfahrt rund 1000 Höhenmeter hinab zum Strand.

Wer es zu umständlich findet, sein eigenes Rad aus Deutschland mitzubringen, kann den Drahtesel auch vor Ort mieten. Fahrradverleiher gibt es in wachsender Zahl, und vielerorts haben sie auch E-Bikes im Angebot. Für Besucher mit wenig Kondition ist das in Anbetracht der topographischen Gegebenheiten auf den Inseln nicht unbedingt die schlechteste Lösung.







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